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In der verlängerten Probezeit auffällig geworden

Letzte Änderung am 06.05.2016 18:12 Uhr
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03.05.2016 1:42 Uhr

Habe ein kleines Problem.
Habe bereits eine verlängerte Probezeit und ein aufbauseminar wegen zu schnellen fahren hinter mir und eben hatte ich folgendes Situation:
Stehe an der Ampel (Straße ist 2 spurig), die Person neben mir spielt mit dem Gas und beschleunigt bei grün mit Vollgas, ich habe auch etwas zügiger beschleunigt, aber war nicht schneller als die erlaubten 50. Polizei hat es gesehen und mich sofort angehalten.
Fazit: Polizei schreibt eine Empfehlung an Strassenverkehrsamt oder wo auch immer.
Was blüht mir nun ? Sofort mpu oder kriege ich erst mal eine Verwarnung wie es im Buch, welches ich beim aufbauseminar durcharbeiten musste, steht? Nach dem aufbauseminar wurde ich nicht mehr auffällig weil ich anständig gefahren bin.

OB69
OB69

Jetta 2.0TDI
Bj. 02/2015

03.05.2016 5:49 Uhr

Hmm, wenn Du nicht schneller als 50 warst, warum sollen die netten Herren eine Empfehlung ans Straßenverkehrsamt schreiben? Es gibt kein Gesetz wie schnell Du von 0-50 beschleunigen musst/darfst. Wenn es so war wie Du schreibst, würd ich mir keine Gedanken machen.
Dein Nachbar wurde nicht angehalten?

Es ist nicht wichtig woher man kommt, sondern wohin man geht........


Gruß Oli

Beitrag wurde am 03.05.2016 8:06 Uhr von OB69 bearbeitet


CD2_23
CD2_23

A3 8P (FL) 2,0 TDI 16 V (CR)
Bj. 2011

03.05.2016 10:38 Uhr

Es kann eine Gefahr für z.B. Fußgänger darstellen, da die Ampelschaltungen für normale Fahrer berechnet sind und du durchaus einen etwas langsamer überquerenden Fußgänger erwischen kannst.

Das schnelle beschleunigen, "unzulässige Abgasproduktion mit Lärmentwicklung durch durchdrehende Räder oder lautes aufheulen des Motors", welches vermieden werden soll, ist Bußgeldbewährt.

Ebenso wenn sich ein zweites Fahrzeug mit Dir ein Rennen liefert bedarf es nach geltender Rechtsprechung noch nicht einmal eine Absprache. Es langt schon, wenn man dem anderen zeigen will, dass sein Auto schneller beschleunigt. Ergo: Bußgeld und Fahrverbot

Also:
Grundsätzlich ist dieses "überdurchschnittlich schnelle beschleunigen" weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit.
Entsteht dabei unnötiger Lärm gibt's allenfalls ein Verwarnungsgeld.
Artet das Ganze aber in ein Rennen aus, wird es teuer, gibt Punkte, Fahrverbot und Probezeitrelevante Maßnahmen.

Fazit:
Du warst schon in der Probezeit auffällig durch zu schnelles Fahren und hast dein Verhalten im Straßenverkehr dennoch nicht angepasst, also anscheinend nicht draus gelernt. Sich anspitzen bzw. provozieren zu lassen ist unreif und lässt einen zum riskanten fahren verleiten. Vielleicht ist in deinem Fall eine Meldung an die Führerscheinstelle mit der daraus verbundenen verkehrserziehenden Maßnahme gar nicht mal verkehrt.


OB69
OB69

Jetta 2.0TDI
Bj. 02/2015

03.05.2016 10:59 Uhr

Du bist aber hart............plerren

Es ist nicht wichtig woher man kommt, sondern wohin man geht........


Gruß Oli

03.05.2016 12:05 Uhr

Du bist aber hart............plerren


Aber Recht hat sie...

Bose_driver
Bose_driver

A3 8P 2,0 TDI (BKD) oleee
Bj. 2004

03.05.2016 12:13 Uhr

stimmt aber.... ich war auch mal in dem alter und ganz ehrlich wer sich nicht beherrschen kann dem bestraft das Leben..
Und wer schon verlängern muss und es dann immer noch nicht kapiert hat... ohjeee


03.05.2016 13:41 Uhr

Dann bin ich am arsch

Mista-M

TT 8J 2.0 TDI
Bj. 10/2014

03.05.2016 14:56 Uhr

...was genau wird dir denn Vorgeworfen? Du schreibst es hier zwar nicht, die Polizeibeamten werden es aber schon genau erklärt haben.

Das was Claudi CD2_23 schreibt trifft die Sache vermutlich ziemlich auf den Punkt. Sorry, hart aber fair.

03.05.2016 22:24 Uhr

Überhöhte Geschwindigkeit und rennen in irgendeiner weise

04.05.2016 12:47 Uhr

Überhöhte Geschwindigkeit kann man die nur mit einer Messung nachweisen, es ist in Deutschland zwar auch zulässig die Geschwindigkeit mit einer Verfolgungsfahrt vom Tacho abzulesen, jedoch müssen dann bis zu 20% Toleranz abgezogen werden. Außerdem muss nachgewiesen sein das man einen konstanten Abstand eingehalten hat. Ist also kaum beweisbar. Ein schätzen wie in Österreich ist hier nicht zulässig. Dein Problem ist allerdings das du tatsächlich schon auffällig geworden bist. Ohne diesen Makel sähen deine Chancen aus dem Vorwurf mit dem Rennen raus zu kommen sicherlich deutlich besser aus.

04.05.2016 14:41 Uhr

Damals wo ich das erste mal auffällig geworden bin, sind die mir auch nur nachgefahren ohne Messung. Musste dann letztendlich 1 Monat zu Fuß laufen und eine nachschulung machen.

DerMitDemAudi
DerMitDemAudi

A3 ASZ mit 530.000km
Bj. 2001

04.05.2016 15:11 Uhr

Ohne Messung können die dir gar nix. Du hättest damals schon Einspruch einlegen sollen. Ist doch dein recht. Wenn die vor Gericht kein Video von dir haben können die dir nix.

04.05.2016 15:28 Uhr

Das hat mir der Fahrlehrer bei der nachschulung auch gesagt. Trotzdem bekam ich Punkte und ein Bußgeld. Kann das schreiben ja mal hochladen von damals. Bekam aber viel Toleranz ca. 60kmh. Später wurde mir 40kmh zu viel vorgeworfen.

04.05.2016 16:03 Uhr

Hast du dagegen damals Einspruch erhoben? Wenn das wirklich vor Gericht geht, hat die Polizei da ein ziemliches Problem, es reicht nämlich nicht zu sagen wir sind dem jenigen über 1km gefolgt. Die verfolgte Strecke muss exakt festgehalten sein, ebenso wie sichergestellt wurde das der Abstand tatsächlich konstant war. Das wiederum ist nahezu unmöglich, solche Verfahren werden häufiger entweder eingestellt oder zumindest werden keine Fahrverbote verhängt, eben wegen schlechter Beweisbarkeit.

Die zuständingen Bußgeldbehörden wiedersprechen solchen Einsrpüchen natürlich gerne, aber vor Gericht stehen deine Karten bei sowas in der Regel recht gut. Da sollte man einfach hartnäckig bleiben!

Beitrag wurde am 04.05.2016 16:08 Uhr von the-brad bearbeitet


Mista-M

TT 8J 2.0 TDI
Bj. 10/2014

04.05.2016 16:18 Uhr

Naja, die erste Sache ist ja rechtlich wohl soweit durch. Beim aktuellen Vorwurf kann man nur abwarten was da nun wirklich schriftlich kommt und dementsprechend reagieren.

Darüber hinaus ist der ganze Vorgang in diesem Rahmen eh nicht zu beurteilen. Was wann wirklich geschah wissen nämlich nur der TE und die beteiligten Beamten.
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