a3-freunde - Die Audi A3 Community

Verbrauch A3 Etron

Letzte Änderung am 02.12.2016 15:10 Uhr
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unbekannt

13.11.2016 8:02 Uhr

Wenn der etron rein elektrisch 40 km fahren kann und auf einer 100km langen Strecke unterwegs ist, dann nimmt sich der etron auf die letzten 60 Kilometer dieser 100km langen Strecke 2.7 Liter herkömmlichen Kraftstoff..

Nun ist es aber so, dass der normale 1.4er Tfsi schon über 5 Liter auf 100km bei normaler Fahrweise verbraucht. Und der normale Tfsi auch keinen Akkupack und eben auch keinen Elektromotor mit sich herum schleppt.

Dein etron verbraucht beim Laden lt. Testbericht 7-7.4 kWh Strom. Das kostet dich rund 2.10 - 2.22 Euro pro Ladung. Für 2.20 Euro kannst du beim Benzinpreis von 1,50 Euro pro Liter, 1,48 Liter Benzin kaufen.

Somit nehmen wir uns noch mal den 2,7 Literwert von oben und rechnen dort die 1,48 Liter virtuellen Kraftstoff hinzu, den du an Stromkosten pro Ladung hast. Da bist du schon bei 4.18 Liter Verbrauch auf 100 km. Gib mir einen normalen 1.4 tfsi, das Ding fahre ich dir auf auf 4 Liter, wenn es sein muss. Nur hat das dann nichts von 200Ps Fahrzeugfahren zu tun.

Dann vergiss folgenden Punkt nicht:

Gewicht 1.4Tfsi 1450 kg
Gewicht etron 1615 kg

Zusätzliche Masse, die beschleunigt werden muss, kostet zusätzliche Energie. Das mag jetzt schwer zu verstehen sein, für Leute, die daran glauben, ein Perpetuum mobile in der Garage haben...

Aber von nix kommt nix.

Die Differenz des Gewichtes muss auch irgendwie von Punkt A zu Punkt B gebracht werden.

Man kann Fahrzeuge auch rollen lassen, häufig wird heutzutage ein Freilauf eingebaut, das spart wirklich sinnvoll Kraftstoff, aber auch das hat Mitsubishi schon vor knapp 20 Jahren erkannt. Auch dieses Segeln macht sich der etron zu nutze, um den Verbrauch zu reduzieren.
Es ist also nicht der elektrische Superantrieb, der dich "kostengünstig" fahren lässt, sondern das Rollenlassen können.

Der etron ist nur was für Leute, die in Physik nicht aufgepasst haben, oder denen man auch erzählen kann, dass wir in einer Demokratie leben.

Nun reitest du noch auf der elektrischen Heizung des Etron herum. Das zeigt doch, dass das Konzept immer schlechter wird, weil du von den 40 km elektrische Reichweite 5 oder 8 oder 10 km Reichweite abgezogen bekommst.

Der TE schreibt, er könnte mit 5,5 Litern Verbrauch leben. Das zeigt doch, wie weit er seinen Anspruch bzw. seine Erwartungen schon von 2,7 Litern auf 5,5 hoch oder besser zurückgeschraubt hat.

Der Winter steht vor der Tür, auch ein Akku hat bei 20 Grad Außentemperatur bessere Bedinungen, als bei derzeit 0 Grad. Was passiert, wenn mal 5 oder 10 Grad unter Null sind, kannst du dir hier anschauen:
http://www.mtb-news.de/forum/t/akkus-und-temperatur.143115/

Du musst also den Akku lieber immer an der Ladung lassen, damit die Temperatur im Akku nicht unter 0 Grad fällt, sonst werden aus deinen 40 km Reichwerte am Ende nur noch 20 km reell abrufbar sein. (Oder nach deiner Angabe vom 23.10.2016, 23km ) Lächerlich. Sinnlos, uneffizient. Außer man hat nur 5 km Arbeitsweg. Die könnte man aber auch mit dem Rad fahren.

Du kannst es also drehen und wenden, wie du willst, 3 Liter sind unrealistisch, 5 wären sicherlich gut... 6-7 Liter sind realistisch, wenn man das Fahrzeug nutzt. (Nur da braucht man keinen etron, da kann man sich auch einen normalen 1.4 Tfsi kaufen.

In diesem Thread: http://www.a3-freunde.de/forum/t142706/A3-Sportback-E-Tron.html
hat ein User einen Verbrauch auch von 7,2 Litern angegeben. Und, auch wenn es noch nicht lange her ist @Schueddi, du hast als letztes da (vor 4 Wochen) geschrieben, dass du mit dem Etron 6 Liter verbrauchst.

Redest du dir das Etron Konzept mittlerweile selber schön, damit du irgendwie damit klar kommst, so viel Geld zum Fenster rausgeworfen zu haben? happy

Du gibst an, 600 Euro Stromkosten im Jahr zu haben. Der Etron hat einen 8,8kwh Akku, welchen du jeden Tag laden musst, wenn du das elektrische Antriebskonzept voll nutzen möchtest.

8,8kwh Strom kosten 2,64 Euro. 365 Tage hat ein Jahr. Sind also über 960 Euro Stromkosten pro Jahr.

Natürlich, wenn du den Akku nicht leer fährst,, musst du auch keine 8,8kwh Strom jeden Tag nachtanken. Da bleibt dann aber die Frage, warum hast du ein Auto?

Für bis zu 80 km täglich, würde ich mir einen ED Smart holen, weil du damit wirklich effektiv und günstig unterwegs bist, wenn es nur darum geht, von A nach B zu kommen.

Für den Alltag ist ein Etron sinnlos, weil:
-er teuer ist,
-auch (wie du selber festgestellt hast) 6 Liter verbraucht, wie ein normaler 1,4tfsi
-Stromkosten in Deutschland europaweit mit am höchsten sind, das Einsparpotential also (wenn überhaupt) gering ist
-Ein Hybrid hat höhere Wartungskosten. Zum Ölwechsel, Steuerkette, Zahnriemen Wasserpumpe musst du damit auch, weil der Verbrenner eben mit dabei ist.

Bei einem reinen Elektroauto fällt dieser Posten komplett weg.

-der Akku ist die kostenintensivste Schwachstelle. Garantie greift, innerhalb von 8 Jahren, erst ab unterschreiten von 70 Prozent Restkapazität. Also wird ein Garantiefall erst ab ca. 30km Laufleistung draus, wenn man vorher 45 km Reichweite hatte.

Sicherlich, viele Leute haben auch nur einen Arbeitsweg, der vielleicht nur 10km lang ist und diesen mit dem etron rein elektrisch täglich abreiten können, ohne jemals tanken zu müssen.

Denoch wenn es auf den kurzen Arbeitsweg runterrechnet, ein Smart ED kostet gebraucht ab 7000 Euro und damit kommt man locker 80km weit, unter besten Bedinungen sogar knapp über 100km.. Batteriemiete monatlich 65 Euro (lebenslanges Rundumsorglospaket).

Der Etron kostet über 35.000 Euro, ist damit sehr viel teurer, als ein normaler 1.4er Tfsi, und verbraucht auch 6 Liter. (nach DEINER Angabe)

Also erkläre mir noch mal bitte den Vorteil.

 


Beitrag wurde am 13.11.2016 10:58 Uhr von bearbeitet


13.11.2016 10:28 Uhr

Naja, ich denke so ein E-Tron hat je nach Gegebenheiten schon seine Vorteile und Daseinsberechtigung. Wenn ich unter der Woche einen Arbeitsweg von 20km habe kann ich den jeden Tag rein elektrisch zurück legen. Muss mir aber im Gegensatz zu einem reinen Elektroauto nicht ins Hemd scheissen dass der Akku doch nicht reicht wenn ich im Stau stecke, ich spontan noch wo anders hin sollte, oder keine Zeit/Möglichkeit hatte die Kiste aufzuladen. Und für den Fall, dass ich längere Strecken fahren muss hab ich einen ganz normalen Motor am Start, ohne Reichweitenbeschränkung oder langer Aufladezeit. Da bringt dir dein Elektrosmart auch nichts wenn dir dein Akku 80% der Zeit zwar reicht, du 20% aber lange Strecken über 200-300km oder mehr zurück legen musst.
Und bei so nem E-Tron geht es glaube ich auch nicht ausschliesslich nur ums sparen.
Ob der 1.4TFSI unter oben genannten Bedingungen mit viel Kurzstrecke wirklich sparsamer sein soll, sei mal dahingestellt. Klar, wenn man stur von 100km ausgeht und somit eine Situation vorgibt, für die das Konzept gar nicht passt/gedacht ist macht das Auto nicht unbedingt Sinn...

unbekannt

13.11.2016 10:57 Uhr

Ich hatte den etron auch einmal 3-4 Stunden worum es in meinem Beitrag ging - da bin ich auch nicht wirklich wirtschaftlich gefahren und einmal hatte ich ihn zwei Tage unter der Woche wo ich ihn im beruflichen Alltag testen konnte. Wenn man die elektrische Reichweite aufgebraucht hat kann man trotzdem weiterhin Hybridisch fahren. Strichpunkt REKUPERATION! Wer in Physik aufgepasst hat weis das es besser ist Bremsenergie zu nutzen statt sie verpuffen zu lassen. Auch die Stromkosten habe ich mir ausgerechnet bei 20000km p.a. liege ich bei ca. 600€. Nochmal: ich habe ihn selbst getestet und habe nach 400km 8l nachgetankt. 8:4=2. es geht tatsächlich. Aber ich kann dir noch Anraten dich mal auf Spritmonitor.de umzuschauen da gibt es auch User die durchaus im Alltag mit 1.xl umher fahren und der GESAMTSCHNITT liegt bei 3,8.
Keine Angst Geld mache ich sicher keines kaputt dafür bin ich zu Schwäbisch und meinen Mitarbeiterkonditionen zu gut. Manchmal muss man sich eben auch mal was trauen um den technischen Fortschritt und der Natur zu helfen. Ein weiterer Vorteil für mich mit vielen Kunden in Stuttgart ist das E-Kennzeichen...

Jetzt rechne den e-tron mal AUSSTATTUNGSBEREINIGT da ist der Unterschied nicht mehr groß dann rechne noch den Umweltbonus mit ein. Du darfst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Zum einen meckerst du weil er Austattungsbereinigt vielleicht 3-4000 mehr kostet auf der anderen Seite sagst du aber man soll sich nen amart für 7000€ dazu kaufen plus Batteriemiete Versicherung usw. WHAT?

Wer will schon einen Smart fahren? Da ist man so eingeschränkt den müsste ich mir wenn ZUSÄTZLICH kaufen und DAS ist dann wirklich unwirtschaftlich zwei Autos zu unterhalten. Wie komme ich mit dem in den urlaub? Was mache ich wenn ich mal weiter fahren muss? Platzangebot und Comfort? Und die Argumentation wenn du deinen Tank nicht jeden Tag leer fährst wozu hast du dann ein Auto...? Also bitte meinst du das Auto lohnt sich nur wenn man noch extra Runden dreht um ihn leer zu fahren wenn man heim kommt? Ich denke du hast einfach das System nicht verstanden. Es macht den wirkungsgrad des Autos effizienter (Benziner allein liegt glaube ich bei 30-35%) und das fahren deutlich günstiger unter bestimmten Bedingungen. Wenn man keine Lademöglichkeit hat oder viel Autobahn fährt bringt er natürlich nichts aber für größtenteils Stadtfahrten ist er perfekt geeignet besser als ein vergleichbarer Benziner. Außerdem ist es ein weiter Schritt Richtung Zukunft und elektromobilität. Man hat eben das beste aus zwei Welten.

Beitrag wurde am 13.11.2016 11:40 Uhr von bearbeitet


unbekannt

13.11.2016 11:19 Uhr

Wenn du mit dem Etron nun wirtschaftlich fährst, ist das schön, nur könntest du mit einem normalen 1.4tfsi auch um die 4 Liter verbrauchen, wenn du es wölltest.

Der Punkt is doch: mit dem Etron oder eben mit dem Smart ED musst du wirtschaftlich fahren, weil du unter Umständen sonst liegen bleibst... und mit herkömmlicher Antriebstechnik ist es dir egal, weil du an jeder Ecke eine Tankstelle bei Bedarf zur Verfügung hast.

Einsparpotential liegt im Antriebskonzept in der Segelfunktion, diese hat der Etron (und auch die neuere Dieselgeneration). Auch deshalb verbrauchen moderne 2.0 Diesel nicht mehr 6 Liter, sondern 4-4,5 bei 150 PS.

Die Leistung, um ein Fahrzeug 100km weit zu bewegen ist immer gleich, wenn der CW Wert gleich ist, der Luftdruck gleich ist, Fahrzeuggewicht, Wetterbedingungen gleich sind, etc.

Nur ist es nunmal so, dass ein Etron A3 schwerer ist, als ein normaler 1.4er tfsi. Es verbraucht also mehr Energie, um einen 150 kg schwereren Etron als einen normalen 1.4er Tfsi über eine Strecke von 100km zu fahren.

Welche Energie man zu wieviel % nun einsetzt, spielt dabei keine Rolle für dich ist der Preis der Energie der Punkt. 30 Cent pro kwh sind billiger als 1,50 Euro pro Liter Benzin.

Der Punkt ist aber, dass man damit nur einfache Schwaben hinters Licht führen kann. Der Brennwert von einem Liter Benzin liegt zufällig auch bei 8.8kwh (also so viel, wie deine Etron Batterie hat, wenn sie voll geladen ist).

Du lädst also deine Etron Batterie für 30 cent pro Kilowattstunde auf:

0,30 cent *8.8 = 2,64 Euro

und der normale Autofahrer, der noch etwas Sachverstand hat, bezahlt für den Liter Benzin der auch rund 8,8 kwh Energie 1,50 Euro an der Tankstelle.

Natürlich kommen diese 8,8 kwh pro Liter Kraftstoff nicht zum Tragen weil ein Ottomotor, z.B der Direkteinspritzer nur 37 % Wirkungsgrad haben. Aus 8,8 kwh werden somit nur 3,26 kwh Antriebsenergie pro Liter Kraftstoff.

Man müsste nun den Kostenfaktor 2,7 ansetzen, um wieder volle 8,8 kwh Energie beim Verbrennunsmotor zu haben, um einen genauen Vergleichder Wirtschaftlichkeit zu haben. Somit liegen wir beim Benziner bei 4,04 Euro, wo du rein elektrisch 2,64 Euro für 8,8 kwh Energie bezahlst. (Das ist das, wo man dem Schwaben vorrechnet, dass 2,6 viel weniger, als 4 Euro sind, das hast du ja verstanden und das ist vollkommen korrekt. Nur solltest du jetzt weiter nachdenken und nicht abschalten.)

Die Leistung ist nun abgefordert werden kann, ist gleich, nämlich 8.8 kwh. Nun kommt der Punkt, wo dir ein Licht aufgehen sollte.

Du kommst für 2,64 Euro 40 km oder 50 weit, im Winter nur vielleicht 20 km.

Ein 1,4tfsi Benziner kann für 4,04 Euro bei einem Benzinpreis von 1,50 Euro 2,7 Liter Benzin tanken. Mit diesen 2,7 Litern kannst du beim Benziner aber auch rund 50km weit fahren. (und hast noch Abwärme vom Motor, die du kostenfrei nutzen kannst.)

Somit sind wir jetzt an dem Punkt, dass die Energie, bwz. die Kosten für die Energie fast gleich sind.

Ein Etron ist also völlig sinnlos. Weil die Energie, die du verbrauchst, gleich ist, um eine Masse (ein Fahrzeug) über eine Strecke X zu bewegen.

DU SIEHST ES DOCH: jeder Etron verbraucht 6 oder 7 Liter, weil die Physik es erfordert.

Wenn du nur Elektrisch fahren würdest und sei es nur 5 km am Tag, dann sind die Kosten für die 5 km GENAU so hoch, wie als würdest du einen 1,4er tfsi nutzen. Weil die Leistung, die bewältigt werden müsste, um die 5 km zu fahren, gleich ist. (fast gleich, denn ein etron ist über 150 kg schwerer, als ein normaler tfsi)

Außerdem wird beim Laden und entladen eines Akkus auch Wärme umgesetzt, die nicht zum Fahren genutzt werden kann. es ist also völlig sinnlos über "der Natur etwas Gutes tun zu wollen" zu reden. Ganz zu schweigen, was für Chemie verwendet wird, um Akkus herzustellen... oder diese am Tag X als Sondermüll entsorgen zu müssen. Auch Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern wird über Kernreaktion oder Kohle, also nicht Co2 neutral hergestellt.

Willst du der Natur was Gutes tun, fahre deine lächerlichen 10km mit dem Fahrrad, aber höre auf, solchen Mist zu verbreiten.

@Rainer, du bist doch auch Ingenieur. Wie erklärt man es den Leuten, die in Naturwissenschaften nicht aufgepasst haben, dass Energie nicht aus Nichts entsteht und nicht einfach verschwinden kann?

Beitrag wurde am 13.11.2016 12:11 Uhr von bearbeitet


unbekannt

13.11.2016 11:46 Uhr

Wo verbreite ich denn Mist? Ich soll mit dem Fahrrad meine Außendiensttätigkeit absolvieren? Ich nehm dich dann mal als Praktikant mit.
Erkläre mir bitte warum ich mit dem e-tron liegen bleibe wenn ich nicht wirtschaftlich fahre. Das habe ich nicht ganz verstanden. Er HAT ja eine herkömmliche Antriebstechnik an Board. Und er kann nicht nur segeln sondern auch REKUPERIEREN!!! Und du schreibst ja selber das einsparpotenzial liegt im Anzriebskonzept - RICHTIG! GENAU! Du hast es verstanden!
Also meinst du wir sollten weiter mit fossilen Kraftstoffen fahren statt irgendwann auf elektromobilität umzusteigen. Ist deine Meinung hat aber hier mit dem Thema nichts zu tun.

PS: heutzutage kann man Strom auch ohne Atomkraft oder Kohle herstellen. Ich kann dir da gerne ein paar Anbieter nennen. Ich selbst bin auch bei einem sogenannten Ökostromanbieter. Somit habe ich mit dem e-tron kein schlechtes Gewissen wenn ich trotz feinstaubalarm elektrisch in die Innenstadt fahre.

Beitrag wurde am 13.11.2016 11:56 Uhr von bearbeitet


unbekannt

13.11.2016 11:56 Uhr

Rekuperieren ist sinnlos, weil die Energie, die du rekuperierst, an Antrieb verloren geht, dein Auto wird langsamer und du musst wieder beschleunigen, um voran zu kommen, du führst also wieder Energie zu.

zunge

unbekannt

13.11.2016 11:59 Uhr


Rekuperieren ist sinnlos, weil die Energie, die du rekuperierst, an Antrieb verloren geht, dein Auto wird langsamer und du musst wieder beschleunigen, um voran zu kommen, du führst also wieder Energie zu.

zunge

Okay du hast es wirklich nicht verstanden. Beim rekuperieren wird Bremsenergie zurück gewonnen - ja man muss im Verkehr tatsächlich auch bremsen. Außerdem kann man beim bergab fahren rekuperieren. Heißt man nimmt die Energie die man sonst durch bremsen oder durch das herunterschalten vernichten WÜRDE und führt sie dem Auto zurück. Eine richtig feine Sache. Gerade wenn man nach Stuttgart in den Kessel fährt kann man sich einige Km dazu gewinnen. Im elektrikforum gibt es Leute die an einem Pass ihren gesamten Akku ihres E-Autos so wieder komplett gefüllt haben.

Beitrag wurde am 13.11.2016 12:00 Uhr von bearbeitet


unbekannt

13.11.2016 12:19 Uhr

Du hast es nicht verstanden, ein Fahrzeug ohne Rekuperation hat eine Schubabschaltung. Es verbraucht beim Bergabrollen keinen Kraftstoff.

Man fährt mit einem Elektroauto einen 10km langen Berg herunter, der Akku läd sich auf und man kann mit der Energie dann 2 km zusätzlich fahren. Man kann also in diesem Fall 12km weit fahren.

Toll.

Beim Verbrenner sieht das so aus: man lässt den Gang drin und die Schubabschaltung lässt an dieser 10km Bergabfahrt keinen (gar keinen) Kraftstoff in die Zylinder.

Den halben Liter Kraftstoff, den die Schubabschaltung diese 10km gespart hat, kann man dann auf einer Strecke von 2km verfahren. Man kann also auch 12km weit fahren.

Du kannst physikalische Gesetzmäßigkeiten nicht außer Kraft reden. Eine Masse (hier ein Fahrzeug) braucht die gleiche Menge Energie, um vom Punkt A zum Punkt B zu kommen oder bewegt zu werden.

Wie oft soll ich es dir noch sagen? Ein Etron ist sinnlos. Man kann es dir sogar noch vorrechnen, du glaubst weder Mathematik, noch Physik. Da kann man nur den Kopf schütteln.

Du siehst doch an Leuten, die nicht fernab der Realität sind, dass die etron-Karren 6 oder 7 Liter Kraftstoff verbrauchen. Naturgesetzmäßigkeiten lassen sich nicht wegdiskutieren.

Diese Leute, die hier mit 1,5 oder 2 oder 3 Litern klar kommen, das sind nur Leute, die weder Sachverstand haben, noch sich davon überzeugen lassen, dass physikalische Gesetzmäßigkeiten überall auf der Erde gleich sind.

Selbst wenn man es nachvollziehbar vorrechnet und energetische Werte gleich setzt, um die Ergebnisse vergleichen zu können, streitest du es immer noch ab. Was läuft denn im Schwabenland schief?

Beitrag wurde am 13.11.2016 12:35 Uhr von bearbeitet


unbekannt

13.11.2016 12:34 Uhr

Was ist besser? Durch schubabschaltung und rekuperation Reichweite hinzu zu gewinnen oder nur durch schubabschaltung zu Sprit zu sparen und beim Bremsen eben einfach die Energie ins nichts zu vernichten...?

Also du sagst all die Leute auf Spritmonitor.de die mit unter 2l ihren e-tron fahren haben keinen Sachverstand? Interessante These wie ich finde. Erkläre das denen mal das sie so blöd sind deine Physik zu überlisten.
Naja meiner restlichen Argumente hast du ja auch nichts mehr entgegen zu setzen. Daher reagierst du wie ein trotziges Kind und wirst beleidigend. Ich logge mich hier aus das diskutieren mit Leuten deren Horizont einen Tellerrand nicht überschreiten kann ist unsinnig.

unbekannt

13.11.2016 14:07 Uhr

Auch beim Elektrofahrzeug wird Bremsenergie ins Nichts geblasen. Auch dein Etron hat Bremsscheiben und Bremsklötze... und auch da wird Wärme produziert, die an die Umwelt abgegeben wird.

Auch ein Etron hat einen Rollwiderstand der Reifen auf dem Asphalt, auch da geht Energie verloren, bzw, wird in Wärme umgewandelt.

Alle Leute, die glauben, einen Etron unter oder mit 2 Liter fahren zu können, sind einfach in die Werbefalle eines Autoherstellers getappt. Es ist auch nicht meine Physik, sondern es sind Tatsachen, die ich rechnerisch nachvollziehbar belegt habe. (Du kannst es gern korrigieren, ich bin nicht lernresitent, vielleicht habe ich was vergessen oder übersehen?)

Ich werde auch nicht beleidigend, es ist doch schön, wenn Leute sich an der Nase herumführen lassen und die Autolobby mit Hilfe der Politik ihren Absatz ankurbelt.

Mit der Abwrackprämie war es doch ähnlich, Leute bekamen 2500 Euro Euro für ein Uraltauto und mussten ein Neues kaufen. Dass der Kapitalismus aber niemanden etwas schenkt, dürfte sich aber schon rumgesprochen haben. (oder ist dir das neu?)

Du bekommst also nicht die 2500 Euro geschenkt, sondern kaufst einen Neuwagen, der unter dem Deckmantel der besseren Umweltverträglichkeit dir angeboten wurde. Kaum ein Fahrzeug kostet heute unter 20000 Euro, beim Golf geht es ab dieser Summe los, oder man holt sich eben für 10000 Euro einen Dacia, wenn man keine Ansprüche hat.

Nehmen wir als 20.000 Euro für einen Golf an, da sind fast 4000 Euro Mehrwertsteuer enthalten. Der Staat gibt dir 2500 Euro für dein altes Auto, du gibst dem Staat dafür 4000 Euro Mehrwertssteuer, der Autohersteller bekommt 16.000 Euro.

Wer ist denn nun der Dumme? Also selbst wenn man sich für 10.000 Euro einen Dacia gekauft hätte, wäre der Posten Abwrackprämie mit 2.000 Euro Einnahmen an Mwst für den Staat in diesem Fall nur ein Verlustgeschäft von -500 Euro gewesen.

Das größere Verlustgeschäft hat derjenige gemacht, der den Dacia gekauft hat, denn nach einem Jahr Nutzung ist das Teil nix mehr wert gewesen.

Der Staat/ der Kapitalismus hat nichts zu verschenken. Du hast dir ein Elektro/ Hybridfahrzeug gekauft, ziehe mal die Mwst ab, die du an den Staat abdrücken musstest und erzähle dann mal, was von der Prämie noch übrig geblieben ist.

Du machst dich damit von Strompreisen abhängig. Strompreise haben sich in den letzten 15 Jahren VERDREIFACHT Quelle: http://strom-report.de/strompreise/

Nichts wird billiger, dank der Politik, des Lobbyismus und der Leute, die völlig gedankenlos irgendwelchen Prämien hinterher rennen.

Du fährst deinen Etron nur, weil du die 2,64 Euro Ladekosten für 40-50 km siehst, weil Politik und Lobbyismus und clevere Werbestrategie bei dir gewirkt haben.

Rechnet man dir vor, dass es energietechnischer Schwachsinn ist, stellst du dich, wie ein trotziges Kind hin und hältst dir die Augen und Ohren zu.

Es ist doch schön, wenn Werbung wirkt und wenn Leute darauf reinfallen, wie sollte sonst unsere Wirtschaft funktionieren? Wir steuern gerade / seit Jahren auf eine Inflation zu, da kann man doch die Wirtschaft mit allen Mitteln künstlich am Leben halten.

Ist dir eigentlich auch schon aufgefallen, dass viele Leute, die in der Politik sind, auch in irgendwelchen Vorständen von Energiekonzernen oder Fahrzeugherstellern sitzen.

Dich lockt man mit der Möglichkeit Busspuren nutzen zu können. Man weiß ja, wie viele Leute auf die Fangprämie reinfallen, weil man weiß, wie viele einfache Leute darauf anspringen. Das Risiko eines Verkehrsinfarktes auf Busspuren in der Stadt XYZ kann man kalkulieren.

Wenn morgen nur noch Elektroautos fahren würden, dürfte kein Einziges mehr auf einer Busspur fahren. Man kann das Lockmittel also nur so lange einsetzen, wie es vertretbar ist.

Politik funktioniert nur, weil es einfache Leute, wie dich gibt, die nicht mitdenken oder sich von Prämien einlullen lassen.

Du setzt 35000 Euro in den Sand der Etron verbraucht 6-7 Liter, wie ein normaler 1.4 tfsi, Das zeigen Erfahrungsberichte, das zeigt dir meine Rechnung auf, Versprochen!!!
Weil die Leistung die auf einer bestimmten Strecke bewältigt werden muss, bei zwei gleichen Fahrzeugen mit gleicher Masse, gleichen CW Wert, gleichen Rollwiderstand auch GLEICH ist.

Nochmal für dich, der Etron ist über 150 kg schwerer, er hat also eine schlechtere Energie/ Leistungsbilanz, als der 1,4 tfsi.

Es wurde nur schön gerechnet, damit Leute, die nicht mitdenken können oder wollen, Kaufverträge eingehen. Wirtschaft muss funktionieren, Mitdenken ist hier nicht erwünscht.

Bestes Beispiel wäre hier noch einmal der Abgasskandal:

Der Vorstand wusste Bescheid, das Bundesumweltministerium soll irgendwelche Beweise gelöscht haben : http://www.zeit.de/wirtschaft/diesel-skandal-volkswagen-abgase

Du kannst dir sicher sein, der Staat weiß, was er am deutschen Autofahrer und auch an der Fahrzeugindustrie hat. Hier werden keine Köpfe rollen.

Du kannst mit getönten Scheiben am Fahrzeug in eine Verkehrskontrolle geraten und weil die Folie nicht eingetragen ist oder die ABE fehlt, legt man dir das Auto still. Hat aber VW Abgasdaten zurechtgebastelt / den Verbraucher VORSÄTZLICH getäuscht, passiert absolut nichts, da wird nachgebessert und tut, als wäre nichts geschehen. Politik deckt die Wirtschaft.

Also fahre du mit deinem 2 Liter Etron und geniese die neue Freiheit, die der Staat dir geschenkt hat.troest

Beitrag wurde am 13.11.2016 14:55 Uhr von bearbeitet


unbekannt

13.11.2016 17:04 Uhr

Wie kann man nur so sehr das Thema verfehlen? Wie kommst du nun SCHON WIEDER auf den DIESELabgasskandal und irgendwelchen getönten Folien? Kein Konzern ohne Skandal. Schau dich mal bei BMW um das sind die schlimmsten verbrauchsverschönerer von allen da ist auch nie was passiert.

Alles was ich sagen wollte ist, das der e-tron ausstattungbereinigt gar nicht so viel mehr kostet als ein normaler? Meinst du ich habe den wegen der 3000€ Umweltbonus gekauft? NEIN ich habe ein neues Auto gebraucht weil ich meinen nach einer gewissen Zeit nicht mehr abschreiben kann und ich habe eine Alternative zum Diesel gesucht.
Welche Nachteile hat ein e-tron? EINEN! 150kg mehr Gewicht dafür die Kraft der zwei Herzen und ein DEUTLICH effizienteres fahren. Die ganzen Vorteile die der Wagen hat wiegen den einen Nachteil den er hat bei WEITEM wieder auf. Einen geringeren Verbrauch und was du als Nachteil siehst, nämlich das ich mich angeblich von den Stromkonzernen abhängig mache ist für mich ein Vorteil - denn ich mache mich nicht mehr alleine von Mineralölkonzernen und deren willkürlicher Preisgestaltung abhängig. Nur mal zur Info - auch der Spritpreis hat sich MASSIV erhöht!!! Aber das siehst du natürlich nicht. Während man 1990 noch 32l für 20€ bekommen hat sind es heute noch 12l für das gleiche Geld. Also spielt es keine Rolle ob man mit Strom oder Benzin fährt ich bin jedenfalls nicht von einem abhängig und fahre sauberer. Wie gesagt Co2 Effizienz A+!
Ich fahre mit Ökostrom kann Energie zurück gewinnen und somit wieder Strecke gewinnen.
Ich denke mit dem Thema rekuperation solltest du dich erst vertraut machen bevor du dich hier blamierst. Klar braucht er auch die Bremsscheiben bei starken Bremsvorgängen aber ich denke ich habe oft genug geschrieben das ich vom ALLTAG rede denn nur das interessiert und nicht extreme Situationen die vereinzelt im Fahrbetrieb vorkommen. Aus welchen Gründen sollte er mehr verbrauchen als ohne den E-Motor? Du bist einer von denen die vor zehn Jahren gesagt haben: "ein Handy ohne Tasten - das hat doch keine Zukunft".

Und wo bin ich in eine Werbefalle geraten ich habe ihn SELBST mit 2l gefahren der Schnitt bei Spritmonitor.de liegt bei 3,8l! Wer will die Wahrheit nicht sehen? Man kann es dir schriftlich geben du kannst es dir selber anschauen. Du kannst ja wirklich ganz super toll rechnen aber die Praxis widerlegt deine tollen Theoriekenntnisse nunmal.
Für mich hätte ein vergleichbarer A3 mit 190PS Benziner keinen Sinn gemacht rein rechnerisch nicht und auch für meine Zwecke nicht und zum Diesel ist er die beste Alternative die es gerade gibt. Es ist nunmal die Zukunft elektrisch zu fahren. In Supersportwagen gibt es diese Technik schon lange wenn auch in anderer Form. Wehr dich nicht gegen Fortschritt und rede nicht über Dinge von denen du keine Ahnung hast. Oder willst du behaupten das alle auf Spritmonitor die Physik nicht verstanden haben? Wenn man ein bisschen vorausschauend im Hybrid Modus fährt und das Auto nutzt wofür es gebaut wird dann sind Verbräuche von 1-4l locker drin. Du hast eben auch nicht verstanden wie dieser Hybrid Motor funktioniert. Der Motor ist zu 90% aus - er läuft nicht er ist abgeschalten ein Motor der nicht läuft verbraucht kein Benzin das Zusammenspiel zwischen Benziner und Elektro läuft absolut harmonisch.

Glaub mir ich bin sehr wohl in der Lage zu denken. Manchmal muss man sich aber auch mal was Neues anschauen und nicht immer alles als scheisse abstempeln was man nicht kennt. Man sieht ja schon daran das du bei stichfesten Argumenten ausweichst und völlig vom Thema abweichst absolut keine Ahnung hast. Du hältst so an deinen Mathekenntissen und den 150kilo die er mehr wiegt fest das du alle Vorteile die er aber hat überhaupt nicht siehst.

Nochmal:
- DEUTLICH weniger Verbauch als der 2,0 mit 190PS
- DEUTLICH weniger Steuern zu zahlen
- nicht mehr abhängig allein von Mineralölkonzernen
- rein elektrisches fahren möglich
- dadurch umweltfreundlicher (Ökostrom)
- gratis parken in den meisten Großstätten
- durch Rekuperation deutlich bessere Effizienz wegen der Energierückgewinnung (A+)
- absolut lautloses fahren
- vorheizen/-kühlen des Autos per App möglich
- ausstattungbereinigt kaum teuerer

Zumal ich den sowieso 40% billiger bekomme und ihn auch noch 6 Jahre abschreiben kann wenn ich ihn so lange behalten sollte.

Beitrag wurde am 13.11.2016 17:20 Uhr von bearbeitet


unbekannt

13.11.2016 18:38 Uhr



ich habe ihn SELBST mit 2l gefahren der Schnitt bei Spritmonitor.de liegt bei 3,8l! Wer will die Wahrheit nicht sehen? Man kann es dir schriftlich geben du kannst es dir selber anschauen. Du kannst ja wirklich ganz super toll rechnen aber die Praxis widerlegt deine tollen Theoriekenntnisse nunmal.


Oh, du solltest dringend in die Werkstatt fahren. Wenn heute morgen noch 2 Liter zur Debatte standen und nun sind es auf einmal 3,8, dann ist das fast das Doppelte.

Ich denke, da ist was kaputt.

Hab ich eigentlich schon gesagt, dass man mit einem normalen 1,4er Tfsi auch mit 4 Litern fahren könnte, wenn man sich zusammenreißt?

Nun ja, der 190 PS TDI ist ein Kraftwerk, der hat Quattroantrieb (der nimmt sich auch Kraftstoff)... allerdings ist er mit NUR 4,9 Liter Diesel angegeben.

Das ist gerade mal 1,1 Liter auf 100km mehr, als du mit deinen 3,8 Litern gerade zugestanden hast.
Also was ist denn nun, reden wir von 2 Litern Verbrauch oder sind wir schon bei fast 4 Litern?

Kann es sein, dass du dein Fahrverhalten geändert hast, weil du ständig die Energieanzeige im Blickfeld hast, schließlich standen nach deinen Worten vor 4 Wochen noch 6 Liter zur Debatte.

Wenn im Winter nur lächerliche 20 km je nach Außentemperatur zur Verfügung stehen, muss man sich ja zusammenreißen, schließlich will man ja nach Möglichkeit nicht tanken müssen.

waxy

A3 8P Sportback BZB
Bj. 10/2007

13.11.2016 19:20 Uhr

was sagt eigentlich der threadsteller dazu....popcorn

Fehlerspeicher auslesen und codieren im Raum 31...

unbekannt

13.11.2016 21:07 Uhr

Es ist ein bisschen schwierig mit dir eine Konversation zu führen wenn du entweder nicht liest was ich schreibe oder es nicht verstehst. Bei ersterem kann ich dir auch nicht helfen aber bei weiterem helfe ich dir gerne nochmal auf die Sprünge und wiederhole mich für dich:

Die 2l Verbrauch habe ich selbst erfahren. Sprich: bei der ZWEITEN Probefahrt habe ich den e-tron zwei Tage von Audi bekommen und habe ihn nach ziemlich genau 400km nachgetankt. Es passten 8,3l oder so rein beim ersten Klick - also ein Verbrauch von ca. 2l. VERSTANDEN?

Die 3,8l kommen sind - wie ich schon mehrfach geschrieben hatte - der absolute Durchschnittsverbrauch der e-Thron Fahrer bei Spritmonitor.de. Das ist eine Internetseite auf der man seine Spritkosten vergleiche, verwalten und im Blick behalten kann. Da ich seit ca. 7 Jahren unter dem Durchschnitt fahre gehe davon aus, das ich das nicht ändern werde. Vor 6 Wochen hatte ich die erste Probefahrt, da hatte ich den e-tron ein paar Stunden. Laut Händler lernt das Auto, kann heißen der vor mir ist geheizt und daher hat das Auto mir eine niedrigere Reichweite angezeigt. Ich habe natürlich auch die Beschleunigung getestet Autobahn usw. VERSTANDEN?

Ich habe noch immer eine Alternative zum Diesel gesucht weswegen ich vom 190PS BENZINER sprach. Warum sollte ich den 1,5tsi als nicht e-tron holen wenn ich die Möglichkeit auf den e-tron habe der deutlich weniger verbraucht, deutlich mehr Leistung hat, wesentlich umweltfreundlicher ist besser ausgestattet und ich gratis Parkplätze in ganz Stuttgart habe? Verstehe ich nicht ganz.
Nochmals falls es noch immer nicht bei dir angekommen sein sollte. Die 3,8 habe nicht ich mir zugestanden sondern das ist der Schnitt auf Spritmonitor.de. Was ein Durchschnitt ist weist du oder?

Es ist ein anderes Antriebskonzept das erst mal in den Köpfen der Leute ankommen muss. Ich weis früher war alles besser und so ... Alles neue hat keinen Sinn bla... Und bevor du jetzt wieder zum drölften mal mit irgendwelchen abstrakten Dieselskandalen hier kommst - falsches Thema mein Freund das ist in einem anderen Forum vertreten.

PS: Extra für dich habe ich noch ein bisschen was raus gesucht. Nicht zum diskutieren sondern einfach zum Verständniss.
Hier mal ein schöner Test wo der Wagen ziemlich ausführlich erklärt wird. Viel Spaß beim schauen...
https://youtu.be/TL6CwjKLseo

... und hier noch die Übersicht aller e-tron Fahrer bei Spritmonitor.de. Von 28 Fahrern mit mindestens 1500 gefahrenen Kilometern sind immerhin 19 unter 4 Litern dauerhaft unterwegs und davon 13 unter 3.
http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/3-Audi/20-A3.html?fueltype=6&vehicletype=1&powerunit=2

Aber klar die fahren alle außerhalb physikalischer Grenzen und haben die Technik nicht verstanden. Wenn du ernst genommen werden möchtest fang nicht immer von irgendwelchen neuen Dingen an sondern bleib bei den Argumenten und akzeptiere auch mal eine Meinung von anderen. Du hast nunmal nicht immer recht auch wenn deine Ansichten anders sind.

Eine gute Woche wünsche ich

Beitrag wurde am 13.11.2016 23:55 Uhr von bearbeitet


unbekannt

14.11.2016 10:01 Uhr

Was Spritmonitor aber nicht sagt, ist die Nutzungsgewohnheit von den Fahrzeugen.

Fährst du nur 10km hin und 10 km täglich zurück, dann fährst du das Auto rein elektrisch und hast einen Kraftstoffverbrauch von 0 Litern. Du lädst es wieder auf und am nächsten Tag kannst du wieder mit 0 Litern fahren, wenn du nur die 20km Fahrstrecke hast. (Im Sommer sind meinetwegen 40 km Reichweite drin, das spielt aber keine wesentliche Rolle)

Fährst du mit dem Auto täglich 80 km, und sind temperaturabhängig 30km elektrische Fahrleistung drin, musst du 50 km davon Kraftstoff verheizen. Das sind meinetwegen 2 Liter auf 50 km. (Das wären in der Gesamtfahrleistung 2l/80km das würde 2,5l/100km entsprechen)

Damit du nun Ruhe gibst oder es besser verstehst, einigen wir uns jetzt darauf, dass du 40 km elektrisch gefahren bist und 60 km Kraftstoff verfahren hast und auf die 60 km hast du 2 Liter verbraucht, dann bist du rechnerisch auf 2l/100km gefahren. Das ist das, was die Werbung dir vorrechnet, Darauf fallen die Leute rein.

Nach dieser Zeit ist dein Akku aber leer und du kannst nur noch Benzin verheizen, also der Verbrauch steigt. Er nähert sich also regulär einem Verbrauch an, der ein normaler 1,4tfsi auch hat. (Auch der leere Akku wird wieder geladen, diese Engerie erzeugt ein Generator, der sich schwerer drehen lässt, wenn man einen Akku daran läd) Nebenbei: Das Auto verbraucht also mehr Kraftstoff an der Stelle.

Nun sagst du, das Teil rekuperiert. Das ist richtig. Aber die Energie, die beim Rekuperieren gewonnen wird, schenkt dir niemand, die gewinnst du aus Bremsvorgängen (oder Bergabfahrten). Was glaubst du, wie viel Energie aus einer 5 oder 10 sekündigen Verzögerung entsteht? Nichts wäre falsch, aber nicht viel. Bzw. sehr sehr wenig! (Lass dein Mobiltelefon mal 10 Sekunden an der Ladung und stelle fest, wie lange du davon telefonieren kannst)

1. Punkt, eine Energieumwandlung kostet Energie:
1.1 Du bremst, oder lässt das Auto rollen. Energie wird von mechanischer Energie (Drehbewegung, jede Drehbewegung erzeugt Wärme, hier geht also Energie verloren) in elektrische Energie im Generator umgewandet.
1.2 Ein Generator erzeugt Wärme durch die Reibung seiner Lager und durch den Innenwiderstand der Kupferwicklung.
1.3 Elektronen transportieren die Ladung in den Akku, Auch ein Ladekabel wird warm, also Energieverlust durch Wärme.
1.4 elektrische Energie wird im Akku in chemische Energie umgewandelt. Ein Akku wird beim Laden warm, auch hier also Energieverlust durch Wärme.

Du siehst, Rekuperation ist nicht Energie in einen Akku stecken und sich über enorme Energierückgewinnung freuen, sondern es finden ZWEI Energieumwandlungen (mit Verlustwärme) statt, ehe die Energie ZUM KLEINEN TEIL nutzbar im Akku gespeichert ist. Und aus dem Akku wandelt man wieder ZWEIMAL Energie um, ehe die Energie nutzbar am Antrieb ankommt.

2. Energie aus dem Akku holen, um zu fahren:
2.1 Energie wird im Akku von chemischer Energie in elektrische Energie umgewandelt. Der Akku wird warm, diese Wärmeenergie heizt deinen Kofferraum, kommt aber nicht an den Rädern deines Fahrzeuges an.
2.2 Elektronen transportieren die Ladung über Kabel zum elektrischen Antrieb. Das Kabel zum Fahrmotor wird warm, weil es einen Innenwiderstand hat, Verlustwärme entsteht.
2.3 Elektrische Energie wird im Motor zu mechanischer Energie (Drehbewegung) umgewandelt.
2.4 Ein Motor wird warm, weil die Wicklung aus Kupfer besteht und einen Innenwiderstand hat,
2.5 Ein Motor ist gelagert, Reibungswärme entsteht.

Energieverlust, Energieverlust, Energieverlust......

Rekuperation findet statt, verfliegt zum großen Teil in der Atmosphäre in Form von Wärme aus erforderlichen Energieumwandlungen. Das erzählt man dir aber beim Verkauf nicht. Das könntest du hinterfragen, wenn du technikinteressiert bist oder in Physik aufgepasst oder einen elektrotechnischen Beruf erlernt hättest.

Für den Normalverbraucher heißt es, "Rekuperation=Brems/ Roll-Energie wird im Akku gespeichert, fertig.

Außerdem:
Die Energie, die du beim Bremsen erzeugst, ist IMMER kleiner, als die Energie, welche zum Beschleunigen des Fahrzeuges auf gleiches Geschwindigkeitsniveau vor dem Bremsen benötigt wird.

Warum?:
Energie geht durch Reibung verloren und wird in Wärme umgesetzt. Die Reifen reiben auf der Straße, die Lager haben eine Reibung, die Lichtmaschine / Generator haben eine Reibung, der Fahrtwind hat eine Reibung.

Fahrwind ist übrigens ein sehr gutes Beispiel, du bremst, der Fahrtwind bremst mit. Du brauchst also weniger Energie zum bremsen, als beim Beschleunigen, weil du dann noch gegen den Fahrtwind, der gegen das Fahrzeug drückt.

Ein Fahrzeug (bzw. jeder Gegenstand) versucht immer in den, für ihn günstigsten Energiezustand zu fallen. Beim Auto ist das der Stillstand.

Je weiter du mit dem Auto fährst, umso mehr du bremst und beschleunigst, du hast nach jedem Bremsen (sehr wenig) Engergie durch Rekuperation gewonnen, aber vernichtest beim Beschleunigen mehr Engergie, als du zuvor gewonnen hast. (Im Übrigen beschleunigst du die 150 kg, welche der Etron mehr wiegt, als ein normaler 1,4tfsi immer mit. Also verbraucht der etron beim beschleunigen mehr Kraftstoff, als ein normaler 1.4tfsi)

Also je weiter du fährst, umso weniger Energie ist letztendlich im Akku und du wirst letztendlich immer mit Kraftstoff fahren und sinnlos 150kg Gewicht abbremsen und wieder neu beschleunigen müssen.

Nun kommt es auf die tatsächliche Nutzung an:

Fährst du, wie eingangs schon erwähnt, jeden Tag nur 20 km, 30km oder 40km elektrisch und lädst immer jeden Tag an der Steckdose auf, braucht das Fahrzeug nie tanken.>> Elektrofahrzeug (hab ich kein Problem damit) Nur ist der etron aber das falsche Fahrzeug, weil du sinnlos 300kg Motorblock und einen vollen Benzintank mit dir herumfähst.

Ich hoffe, bis hierher konntest du mir folgen.

Nutzt du aber den etron, wie ein richtiges Fahrzeug und kommst regelmäßig über die Akkukapazität, dann ist ein etron sinnlos, weil er dann gleich viel Kraftstoff,(oder eben mehr, weil 150kg mehr Gewicht) wie ein normaler 1,4 tfsi verbraucht.


Das Konzept an sich funktioniert nicht effektiv, weil ein reines Elektroauto besser ist, es hat eine höhere Reichweite und wenn man nur 30, 40 oder 100 km täglich fahren muss, somit wäre ein reines Elektroauto klar die bessere Wahl für dieses Fahrprofil.


Wenn dein Auto irgendwann mal 10000 km runter hat, hängst du mit der Kiste wieder bei 4- 6 Litern Verbrauch. (Außer du bist jeden Tag nur 20km rein elektrisch unterwegs gewesen, aber dann hättest du eben ein Elektroauto kaufen können, siehe oben.)

Dieses Konzept ist nur ein sinnloser Marekting-Gag, bei dem man 2000, 5000 oder 10000 Kunden fängt, sich Verbrauchswerte schön rechnet, das funktioniert jedoch nur im Bereich bis 100 km tägliche Nutzung!

Alles was drüber ist, geht die Rechnung nicht auf. Jedoch kann ich es nur noch einmal sagen, wer täglich nur bis 50 oder 100km fährt, könnte problemlos nur elektrisch fahren und würde wesentlich kostengünstiger unterwegs sein können, als mit den etron.

Der TE schreibt, dass er mit der erstem Tankfüllung 1800km weit gekommen ist. Das spielt gar keine Rolle, weil der Tank generell nicht benutzt wird, wenn man nur elektrisch fährt und jeden Tag am Strom hängt.

Man kann Benzin auch 100.000 oder 500.000km im Tank spazieren fahren, das interessiert niemanden, weil man sich hier über die hauptsächlich elektrische Nutzung des Fahrzeuges täuschen lässt.

Das ist genau der Punkt, der Etron verbraucht auf den ersten 80-100km 2 Liter Kraftstoff, danach wird er uneffizienter. Je weiter man am Stück über diese 100km fährt, umso hässlicher werden die Verbrauchswerte.

Also wir kommen zum Ende, wer täglich nur 50 oder 80 Kilometer (oder noch weniger) fährt, ist mit einem reinen Elektroauto besser bedient.

Beitrag wurde am 14.11.2016 12:45 Uhr von bearbeitet

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