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[8L] LPG Flüssiggasanlage Prins + Einbau? Connections?

Letzte Änderung am 11.06.2009 22:28 Uhr
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Michi2805
Michi2805

A3 1.8 T
Bj. '99

18.03.2008 17:11 Uhr

@ depappa

Ganz einfach darum weil es bei dieser Art Umrüstung auch keine nennenswerten Nachteile gibt, wie zB kaputte Ventile oder ähnliches... Deer unterschied liegt im großen und ganzen darin das das Motorsteuergerät die einspritzzeiten und alles selbst regelt. Und da unsere neueren Motoren auf die Oktanzahl "ansprechen" ich weiß jetzt nicht mehr genau wie es heißt ... Jedenfalls kann es zur verbesserten Leistung kommen da die Oktanzahl bei Autogas höher als bei Super ist und der Motor gekühlt und nicht erhitzt wird wie bei den normalen LPG Anlagen. Wenn man nämlich ein Gas verbrennt entsteht nur wärme. Wenn das flüssige LPG aber nun eingespritzt wird, wird es erst im Brennraum Gasförmig, wobei wie wir alle wissen sollten kälte entsteht (Gasflasche beim Campingkocher vereist) daher die besseren Leistungen als bei normalen LPG Gasanlagen wie zB Prins usw. Was wiederrum nicht heißen soll das die Anlagen dieser Hersteller scheiße sind, sie sind nur anfälliger... Das ist meine Meinung zu diesem Thema, und ich kann nur sagen ich bin bestens mit meiner anlage zufrieden!!!

Bis dann
Michi

Mangosultan
Mangosultan

A3 8L 1.8 T
Bj. 05/02

Moderator

18.03.2008 18:02 Uhr



Nicht ganz richtig, ich verbrauche mit Benzin ca. 8l, bei Gas sind es 10l. Aber das macht dann immer noch eine Halbierung der Kraftstoffkosten.
....


Wenn die Werte nur annähernd vernünftiges Vorankommen sichern hab ich mir mit dem 1,6er Runksmotor ein Ei gelegt. Ruckelt deiner beim Umschalten auch 4mal hintereinander?


@dbmax

Mein Motor läuft total rund. Es spielt auch keine Rolle, ob ich im Gasbetrieb oder im Benzinbetrieb unterwegs bin. Auch ist das Umschalten von Benzin auf Gas eigentlich kaum spürbar. Wenn man genau hinhört, kann man mit den Ohren den Umschaltzeitpunkt mitbekommen sprich man hört das Ventil. Das war es aber auch schon.

Ich bin also alles in allem mehr als zufrieden. Selbst jetzt zur Zeit in Italien kann ich mein "geliebtes" Gas tanken. Geht alles ohne Problem. Nur Österreich war halt blöd, da scheint es nur 5 Tankstellen zu geben. Aber dieses Land nutze ich auch nur, um meinen Benzintank vollzumachen.

Und was das Thema Leistungsverlust angeht, nun ja, nur so viel, sollte ich jetzt keine lt. Schein 180 PS sondern 10% weniger sprich 162PS haben, na und, mir völlig egal. Hauptnutzen der Gasanlage ist Spritsparen. D.h. fahren im Teillastbereich. Da fährt man eh nur mit vielleicht 50PS. Und wenn ich die volle Motorleistung will, einfach auf Benzin umschalten und gut ist. Halte diese Art der Diskussionsführung sowieso für, wie soll ich es sagen, unklug und undurchdacht. Was scheren mich da ein paar Minder-PS oder etwas Mehrverbrauch, wenn am Ende die Rechnung sagt HALBE KOSTEN.

Die Zehn Gebote haben 279 Wörter. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 und die EG-Verordnung über den Import von Karamellbonbons 25911 Wörter.

unbekannt

18.03.2008 18:27 Uhr

So sehe ich das auch Mangosultan. Ich hab auch keine Probleme mit dem Gas, läuft alles rund...so wie auf Sprit. Von Leistungsverlust ist auch nichts zu spüren, der Mehrverbrauch liegt bei ca 1,5 Liter aber bei dem Preis spielts eh keine Rolle ;)

Greetz Pedda

Beitrag wurde am 18.03.2008 18:28 Uhr von bearbeitet


depappa

1.8 T
Bj. 06/99

18.03.2008 19:15 Uhr

@Michi

Ich beschäftige mit auch viel mit Gasanlagen. Aber es gab auch schon genug Fälle wo Ventile bzw. Ventilspitzen mit einer Icom Anlage verbrannt sind. Daher ist der Vorteil zu streichen. Beim den Austritsventilen ist das Gas schon verbrannt und es macht kein Unterschied ob gas / oder flüssig eingespritzt wurde. Es gibt halt Motoren, auch bei VW, die eignen sich nicht zum Gasbetrieb.
Gruß

dbmax

A3 (FL) AVU
Bj. 2001

18.03.2008 20:22 Uhr


@Michi

... Beim den Austritsventilen ist das Gas schon verbrannt und es macht kein Unterschied ob gas / oder flüssig eingespritzt wurde.
...


Der Unterschied besteht aber darin daß das flüssige Gas beim Verdampfen die Wärme aus dem Brennraum aufnimmt und daher eine kühlende Wirkung erziehlt die bei Verdampferanlagen nicht vorhanden ist. Daher auch die thermisch höhere Belastung bei Verdampferanlagen für den Motor.

Mal nebenbei. Weiß jemand zufällig ob der AVU gehärtete Ventilesitze hat? Nach monatelanger Recherche immer noch nix gefunden. Die Borelliste scheint alles andere als aussagekräftig zu sein.

@Mangosultan: Ich meinte daß der 1,6er schon im Benzinbetrieb ein unkultivierter Runksen ist. Der MOtor muß wohl noch aus den 80igern stammen. biggrin Der Umschaltvorgang im Kalten ist dann nochmal ein Akt für sich. Im Warmen merkt man garnix von.

A3 => A4

Beitrag wurde am 18.03.2008 20:27 Uhr von dbmax bearbeitet


Michi2805
Michi2805

A3 1.8 T
Bj. '99

18.03.2008 21:49 Uhr


Der Unterschied besteht aber darin daß das flüssige Gas beim Verdampfen die Wärme aus dem Brennraum aufnimmt und daher eine kühlende Wirkung erziehlt die bei Verdampferanlagen nicht vorhanden ist. Daher auch die thermisch höhere Belastung bei Verdampferanlagen für den Motor.




Danke genau das ist es was ich damit sagen wollte ;)

depappa

1.8 T
Bj. 06/99

18.03.2008 21:55 Uhr

Aber wenn ein Wagen weiche Ventilspitzen hat, geht er auch mit einer ICOM nicht. Aber die ICOM ist schon eine super Anlage.

dbmax

A3 (FL) AVU
Bj. 2001

18.03.2008 22:31 Uhr

Es gibt genug Motoren mit weichen Ventilsitzen die hohe Laufleistungen auf Gas erreichen ,es gibt auch Motoren die mit FlashLube die Hufe hochreissen und es gibt sogenannte gasfeste Motoren die vorzeitig den Geist aufgeben. Ich denke mal ein vernünftiger Umgang mit dem Motor + eine sauber Einstellung der Anlage sichert ein langes Leben. Ein Risiko bleibt aber immer.

A3 => A4

Michi2805
Michi2805

A3 1.8 T
Bj. '99

18.03.2008 23:56 Uhr

Wobei dieses Risiko meines Wissens nichts mit dem Autogas selbst sondern mit dem allgemeinzustand des Umgerüsteten Motors zusammenhängt! Wie gesagt mein Wissen beruht auch nur auf reichlich internet Recherchen (Autogasforen usw.), Telefonaten mit Umrüstern und meiner mitlerweile eigenen Erfahrungen mit Autogas bzw. meiner ICOM Anlage. Jeder Motor ist schließlich anders!

Rituz
Rituz

A3 1.8T 5V (AUM)
Bj. 04/02

20.03.2008 15:44 Uhr

Hab ja weiter oben schon meine Bedenken zum Thema Autogasumrüstung kundgetan. Wollte eigentlich auch meinen A3 umrüsten lassen, habe es mir aber aus verschiedenen Gründen nochmal überlegt. Es ist eigentlich logisch, dass Umrüsten immer schlechter ist, als so ab Werk zu kaufen! Aber nochmal an diejenigen, die bereits Autogasanlagen eingebaut haben: Ich finde das wirklich gut und hoffe, das ihr weiterhin eine günstige und problemfreie Fahrt habt.
An diejenigen, die gerade überlegen, auf Autogas umzurüsten: Erkundigt euch gut, bevor ihr umrüstet! Da gibt es viele Möglichkeiten: Ich habe beim TÜV angerufen, war mit meinem Wagen bei mehreren Umrüstern und habe mich im Internet belesen. Informiert euch gut und investiert nicht einfach 2500 - 3000 Euro, weil ihr denkt, dadurch in 3 bis 4 Jahren ein paar Euro zu sparen! Wenn ich die 2500 Euro für die Umrüstung auf ein Tagesgeldkonto mit 4,25% lege, bekomme ich pro Jahr 106,25 Euro Zinsen. Meiner Meinung nach sollte man das Geld sparen und sich in ein paar Jahren (wenn die Entwicklung etwas weiter ist) ein Auto ab Werk mit einem alternativen Antrieb kaufen. In den nächsten Jahren wird dahingehend viel passieren!

Hier mal wieder eine erweiterte Liste mit Nachteilen und Problemen nach der Autogas-Umrüstung (Fortsetzung von meinem ersten Eintrag):
- Autogas ist zwar steuerbegünstigt bis 2018, aber teurer wird es trotzdem (der Preis ist nicht festgeschrieben, sondern nur der Steuersatz, d.h. die Tankstellen bestimmen den Preis und je höher die Nachfrage, desto höher der Preis)
- Autogas lohnt sich nur bei Benzinern und auch nur dann, wenn man im Jahr mind. 15000 km (besser 20000 km) fährt
- da das Tankstellennetz für LPG noch sehr dünn ist, riskiert man öfters Umwege zu fahren, nur um doch noch Autogas zu tanken
- außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass man generell öfter das Auto benutzt, wenn es eigentlich gar nicht nötig wäre, nur weil man die Autogas-Anlage benutzen möchte
- Autogas ist war augenscheinlich billiger als Erdgas, aber es wird auch in unterschiedlichen Einheiten gemessen (Erdgas bietet als Kraftstoff mehr Energie als Autogas, weshalb es im Endeffekt doch wieder günstiger ist! Warum fahren die ganzen Taxi-Unternehmen wohl mit Erdgas und nicht mit Autogas? Die müssten es doch wissen!)
- Autogas wird in Europa in unterschiedlichen Qualitäten angeboten, wodurch ein Mehrverbrauch möglich ist
- das Auto sollte möglichst nicht zu alt sein und max. 40 Tkm runter haben (je älter das Auto ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die Autogas-Anlage nicht mehr amortisiert)
- Wenn der Umrüstbetrieb beim Einbau pfuscht, kann es passieren, dass der Wagen an den bearbeiteten Stellen anfängt zu rosten (bis man was sieht, ist es meistens schon zu spät)
- KFZ- Meisterbetriebe empfehlen, alle 6 bis 8 Wochen für ca. 150 km im Benzinbetrieb zu fahren, damit die Kraftstoffpumpe etwas mehr Arbeit bekommt und nicht den Geist aufgibt
- alle 25000 KM muss der Filter der Gasanlage ausgetauscht werden (direkt nach dem Einbau schon nach 10 Tkm)
- das Auto hat nach der Umrüstung keine Garantie mehr (betrifft natürlich nur Neuwagen mit Garantie)
- durch einen vollen Gastank wird die zulässige Zuladung des Autos selbstverständlich herabsenkt
- man hat keinen Platz mehr für ein Reserverad, was bei einer Panne natürlich sehr ärgerlich (und ggf. auch teuer) werden kann
- durch die erhöhte Abgastemperatur werden die entsprechenden Bauteile des Autos viel stärker beansprucht als sonst
- Vor allem werden die Ventile und Ventilsitzringe sehr stark beansprucht (am schlimmsten bei Volllast und ständigem Stop and Go Verkehr)
- bei jedem Defekt fragt man sich dann, ob das Teil auch ohne die Umrüstung auf Autogas schon zu früh kaputt gegangen wäre (das kann oder will aber niemand beantworten)
- defekte Teile können in diesem Zusammenhang z.B. die Kraftstoffpumpe und die Lambdasonde sein

Alle angegebenen Nachteile und Probleme beruhen auf meinem derzeitigen Wissensstand. Ich lass mich da auch gerne vom Gegenteil überzeugen! :-)

______________________________
http://www.a3-freunde-berlin.de

dbmax

A3 (FL) AVU
Bj. 2001

20.03.2008 16:55 Uhr

@Rituz: Nix gegen dich aber deine Argumentation ist ein wenig angestaubt und vermittelt Interessenten ein nicht ganz korrektes Bild. Aber jeder wie er möchte. Die Rechnung mit dem Tagesgeldkonto ist ein Bonbon der Extraklasse. Soviel spar ich in einem Monat. Genügend Kilometer vorausgesetzt. Aber Autogas ist ja für Vielfahrer mit knapper Geldbörse.

A3 => A4

Mangosultan
Mangosultan

A3 8L 1.8 T
Bj. 05/02

Moderator

20.03.2008 18:12 Uhr

Dann will ich mal ein paar Sachen richtig stellen:

- Autogas ist zwar steuerbegünstigt bis 2018, aber teurer wird es trotzdem (der Preis ist nicht festgeschrieben, sondern nur der Steuersatz, d.h. die Tankstellen bestimmen den Preis und je höher die Nachfrage, desto höher der Preis)
Ja, ABER Benzin und Diesel wird auch teurer, somit ist dies kein richtiges Argument.

- Autogas lohnt sich nur bei Benzinern und auch nur dann, wenn man im Jahr mind. 15000 km (besser 20000 km) fährt
Falsch, die Umrüstungskosten werden nach einer bestimmten Laufleistung durch den günstigeren Kraftstoff wieder reingefahren. Das hat nichts mit einer jährlichen Laufleistung zu tun. Bei mir sind es 37000km. Und dies auch nur einmalig. Man muss nicht jährlich wieder Unsummen in die Gasanlage stecken, die amortisiert werden müssen.

- da das Tankstellennetz für LPG noch sehr dünn ist, riskiert man öfters Umwege zu fahren, nur um doch noch Autogas zu tanken
Bedingt richtig, ich habe in meiner Gegend (Wolfsburg) genug Tankstellen, die mich nicht zu Umwegen zwingen. Bei meiner Freundin ist die Tankstelle um die Ecke. Dies ist also immer von Ort zu Ort zu bewerten.

- außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass man generell öfter das Auto benutzt, wenn es eigentlich gar nicht nötig wäre, nur weil man die Autogas-Anlage benutzen möchte
Das kann ich dann aber genauso gut einem Dieselfahrer vorwerfen, der ja auch seine Jahreslaufleistung erreichen will, damit er die Rechtfertigung für den Nichtkauf einer Benziners hat.


- Autogas wird in Europa in unterschiedlichen Qualitäten angeboten, wodurch ein Mehrverbrauch möglich ist
Mehrverbrauch ist doch auch nur so ein Horrorwort. Ja, mit Autogas verbrauche ich mehr Kraftstoff, bis zu 30%. Na und, Mensch, denkt hier keiner nach und blöckt nur den Müll der anderen nach. Bei einem Preis pro Liter von sagen wir 67cent gegenüber 141cent ist es ziemlich egal, ob ich 20 oder 30% Mehrverbrauch habe. Am Ende der Rechnung kommt trotzdem eine Reduktion der Kraftstoffkosten um ca. 50% heraus. Okay, vielleicht auch nur 45%, wenn ich jetzt mal 30% Mehrverbrauch annehme. Und, ist der Mehrverbrauch jetzt so schlimm??? Mal drüber nachdenken.

- das Auto sollte möglichst nicht zu alt sein und max. 40 Tkm runter haben (je älter das Auto ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die Autogas-Anlage nicht mehr amortisiert)
Ich habe bei der Umrüstung gleich noch eine Versicher mitabgeschlossen, war im Umrüstungspreis enthalten. Voraussetzungen waren: der Wagen darf max. 7 Jahre alt sein und max. 100Tkm gelaufen sein. Auch hier ist es eher entscheident, wie man in der Zeit mit dem Motor umgegangen ist. Mein Wagen hat 93Tkm auf der Uhr gehabt. Und die Anlage und der Motor laufen nach nun mehr 20Tkm auf Autogas wie eine eins.

- durch einen vollen Gastank wird die zulässige Zuladung des Autos selbstverständlich herabsenkt
Da man ja meistens das Reserverad inkl. Wagenheber und was sonst noch so in der Mulde liegt ausbaut, ist die Reduktion nicht mehr so gravierend. Wenn ich bedenke, dass mein 225/45R17 Reifen auf Alu schon knapp 25kg wiegt, mache ich mir darüber keine Gedanken. Außerdem fährt man auf der anderen Seite selten mit einem vollen Benzintank, so dass auf dieser Seite auch wieder Gewicht gespart wird.

- man hat keinen Platz mehr für ein Reserverad, was bei einer Panne natürlich sehr ärgerlich (und ggf. auch teuer) werden kann
Dafür ist man ja Mitglied im ADAC. Okay, kleiner Spaß am Rande. Aber das wird heute ja schon von der Herstellern oft ab Werk weggelassen. Also auch nicht so schlimm. Tirefit ist auch nicht so groß.

- durch die erhöhte Abgastemperatur werden die entsprechenden Bauteile des Autos viel stärker beansprucht als sonst
Da man Autogas eigentlich nur im Teillastbereich nutzt, ist es für den Motor nicht so schlimm, da dieser auf Volllast unter Heißbedingungen ausgelegt ist.

- Vor allem werden die Ventile und Ventilsitzringe sehr stark beansprucht (am schlimmsten bei Volllast und ständigem Stop and Go Verkehr)
Darum auch der Rat in JEDEM Autogasforum und von jedem vernünftigen Umrüster: Bei Volllast auf Benzin umschalten. Die Anlage ist zur Reduktion der Kraftstoffkosten gedacht, also für den Teillastbereich.

- bei jedem Defekt fragt man sich dann, ob das Teil auch ohne die Umrüstung auf Autogas schon zu früh kaputt gegangen wäre (das kann oder will aber niemand beantworten)
Da gibt es auch klare Vereinbarungen bei den Zusatzversicherungen.

- defekte Teile können in diesem Zusammenhang z.B. die Kraftstoffpumpe und die Lambdasonde sein
Die Kraftstoffpumpe wird zumindest bei den Verdampferanlagen ja zu jeden Motorstart genutzt, da der Wasserkreislauf erst auf Temperatur gebracht werden muss und somit am Anfang mit Benzin gefahren wird. Und wegen der kurzen Nutzungsdauer: Es macht sich keiner Gedanken, wenn er in Urlaub fährt und den Wagen 3 Wochen nicht bewegt und somit auch die Kraftstoffpumpe nicht. Wenn ich allerdings die Kraftstoffpumpe nur kurz benutze, scheint es ein NoGo zu sein. Schon komisch.


Das hier ist nicht als Beleidung oder Kritik an der Person zu verstehen, die ihre Erfahrungen wiedergegeben hat.

Ja, ich hatte am Anfang auch Bedenken wegen der Umrüstung und kann bei einingen Punkte ihm auch nur recht geben. Am Ende muss es jeder für sich ausmachen. Dazu auch noch ein paar Anmerkungen:

- Mit dem Umrüster fällt und steht die Gasanlage. Deshalb schaut euch den Laden an. Schaut euch im Umbau befindliche Fahrzeuge an, achtet auch die Stellen, an denen die Karosse bearbeitet wurde. Schaut auch die Stellen der Einspritzventile an, die Leitungsverlegung. Alles sollte vernünftig gekürzt, versiegelt und sauber sein. Ansonsten wie auch schon gesagt, hat man nach kurzer Zeit sehr viel Spaß mit Vater Rost.
- Seit euch im Klaren, dass die Autogasanlage NICHT für Volllast gebaut ist. Mit der Anlage will man Geld sparen.
- Eventuelle Minderleistung ist völlig egal, WEIL die Anlage für den Teillastbetrieb gedacht ist. Da fährt man, wie der Name schon sagt, nicht mit voller Leistung. Wenn ihr die volle Leistung haben wollt, dann bitte umschalten auf Benzinbetrieb.
- Mehrverbrauch ist kein Contraargument, s. Gedankenanstoß ob. Vielleicht noch mal:
Autogas: 10l auf 100km bei Kosten von ca. 0,67€ je Liter
Benzin: 8l auf 100km bei Kosten von ca. 1,40€ je Liter
Einfach mal ausrechnen, was 100km an Kraftstoff kosten.
Den Verbrauch habe ich von meinem Wagen übernommen (1.8T mit 132kW), Kraftstoffkosten wie bei mir an den Tankstellen. Klar differieren die Kosten, aber am Ende kommt IMMER das heraus, wofür die Anlage gedacht ist: ca. 40-50% Kraftstoffminderkosten.
- Alte und im Motorraum verbastelte Autos würde ich NIE umrüsten. Auch FAhrzeuge mit Noname-Chips sollten die Finger vom Autogas lassen. Jeder vernünftige und seriöse Umrüster wird nach sowas Fragen und die Umrüstung auch nur machen, wenn er sich sicher ist, dass der Chip auch von einen vernünftigen und erfahrenen Tuner kommt.

So, dass nur in aller Kürze. Bei Fragen gerne mal eine PN an mich schreiben. Ich stehe gerne Rede und Antwort.

Gruß,
Thorsten

Die Zehn Gebote haben 279 Wörter. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 und die EG-Verordnung über den Import von Karamellbonbons 25911 Wörter.

unbekannt

20.03.2008 18:30 Uhr


Dann will ich mal ein paar Sachen richtig stellen:
..................................

Gruß,
Thorsten


Das nenne ich mal eine wohlausgeführte und sachliche fundierte Erklärung
dafuer

dbmax

A3 (FL) AVU
Bj. 2001

20.03.2008 19:19 Uhr

Da hat sich jemand die Mühe gemacht wo ich zu faul war. thumbsup

Ein kleine Ergänzung noch. Die Kraftstoffpumpe läuft im Normalfall permanent. DAher auch nie den Tank leerfahren.

So und jetz fahr ich wieder für 16 Euro tanken. VOLL. biggrin

A3 => A4

Beitrag wurde am 20.03.2008 19:19 Uhr von dbmax bearbeitet


Mangosultan
Mangosultan

A3 8L 1.8 T
Bj. 05/02

Moderator

20.03.2008 19:21 Uhr

Und wenn sie permanent läuft, wird auch immer Kraftstoff umgewälzt. Somit läuft die Pumpe auch nicht trocken.

Die Zehn Gebote haben 279 Wörter. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 und die EG-Verordnung über den Import von Karamellbonbons 25911 Wörter.
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