RadAbdeckung

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Regelung der Radabdeckung / Laufflächenabdeckung

Die Vorschriften über Radabdeckungen sind geregelt in § 36a StVZO. Was aber bei der Radabdeckungen zu beachten ist seht aber in einigen Richtlinien.


Hier die vorläufige Richtlinie über die Anforderung an Radabdeckungen BMV/StV 7 – 4005 T/62 vom 24. 1. 1962, VkBl? 1962 S 66. Entscheidend ist insbesondere Abs. 1 Satz 1:

"(1) Die Räder müssen über der oberen Hälfte eine Abdeckung haben, die mindestens über die Laufflächenbreite der Reifen reicht."

Das bedeutet, wenn das Fahrzeug eine nationale Zulassung hat, dann darf die Außenflanke und der Felgenrand (Felgenhorn), über die Radabdeckung hinausstehen.


Anders verhält es sich, wenn das Fahrzeug eine EG-Zulassung hat. Dann greift die Richtlinie 78/549/EWG ergänzt durch die Richtlinie 94/78/EG. In Anhang I Pkt. 2.1.1 dieser Richtlinie wird ausgeführt:

"In dem Teil, der durch die Radialebenen 30° vor und 50° hinter der Radmitte gebildet wird, muss die Gesamtbreite der Radabdeckungen mindestens ausreichen, um die Gesamtbreite des Reifens unter Berücksichtigung der extremen Bedingungen der Kombination Reifen/Rad, wie sie vom Hersteller und in 1.3 der Anlage zu Anhang III angegeben sind, abzudecken. Im Fall von Zwillingsrädern ist die Gesamtbreite der beiden Reifen zu berücksichtigen."

Also nichts mehr mit überstehenden Rädern.


Quelle www.verkehrsportal.de






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