a3-freunde - Die Audi A3 Community

[8L] Motoröl 5W30 ok ?

Letzte Änderung am 27.08.2019 18:04 Uhr
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retro

A3 8L 1.6
Bj. 1999

16.08.2019 19:17 Uhr

Servus,
Ich habe mal eine kurze frage an die Experten hier unter euch. Ich muss dazusagen das ich 0 Ahnung habe, daher nehmt mir meine vielleicht blöd gestellte frage bitte nicht übel.
Und zwar geht es darum, das ich mir vor ein paar Tagen ein Audi A3, 1.6, 102 PS, Bj 1999 , mit 130 000 Km gekauft habe. Im Wagen wurde mir angezeigt das ich wieder zum Service sollte, was ich heute gemacht hab. Der Wagen hatte laut Zettel im Motorraum und Heft 10W40 drauf. Die Werkstatt wollte auch eigentlich wieder 10W40 drauf machen, nur durch ein internes Missverständnis der Arbeiter haben sie mir jetzt 5W30 drauf gemacht ich glaube von Castrol EDGE. In der Betriebsanleitung steht zwar auch das der Wagen freigegeben für 500 00 und 502 00 Öle ist. Nur jetzt habe ich ein bisschen gegoogelt was glaube ich ein Fehler war, bin ich total durcheinander. Einige schreiben dort 5W30 wäre ok, viele schreiben aber auch wieder das die Dichtungen bei so ein alten Motor mit um die 20 Jahren das nicht mitmachen würden. Die Werkstatt meine zwar ich soll mir kein Kopf machen. Da ich in die Kiste aber jetzt schon total verliebt bin :) noch nie so ein geiles Auto gehabt :) und Natürlich jetzt auch alles an Ersparnisse weg sind, geht mir natürlich übelst der Stift das die Dichtungen das nicht mitmachen, was würdet ihr sagen ist 5W30 ok ?

17.08.2019 12:42 Uhr

Habe eigentlich genau so wenig Plan wie Du und Du solltest wohl noch Antwort der Profis abwarten. Aber alles, was ich mir bislang angelesen habe, lautet, dass der 1.6er Saugmotor mega robust ist. Ich selbst habe mit dem Wechsel von 5w30 auf 10w40 sehr gute Erfahrungen gemacht, gehe aber schwer davon aus, dass Du Deiner Werkstatt vertrauen kannst. Fahr ein Jahr mit dem 5w30 runter und wechsel dann wieder auf 10w40. Das scheint dem Motor besser zu schmecken. Mein 1.6er (8p1) wurde vom Vorbesitzer über 170TKM mit 5w30 Longlife gefahren und er lebt immer noch.

howdiaudi

A3 1.6 AEH
Bj. 05/97

17.08.2019 15:26 Uhr

Ich möchte ich auf keinen Fall als Motorenölexperte bezeichnen - habe aber folgende Erfahrung gemacht: Bei einem Ölwechsel habe ich das Longlife Öl 5W30 eingefüllt. Während der Zeit, wo mein 1,6'er mit diesem Öl gefahren ist, fiel mir ein erhöhter Ölverbrauch/-Verlust auf. Seitdem ich Wieder auf 10W40 umgestiegen bin, ist der Motor dicht und Nachfüllen von Motorenöl ist kaum wieder nötig. Audi hat allerdings das 5W30 auch für den 1,6'er freigegeben.

Der User Audimeister, der hier leider nicht mehr unterwegs ist, hat das mit größeren Toleranzen bei der relativ alten Motorkonstruktion des 1,6'ers erklärt.

An Deiner Stelle würde ich mit dem 5W30 fahren - beim nächsten Ölwechsel dann aber bei Bedarf den Motor waschen und unbedingt Wieder auf 10W40 umsteigen.

A38LWitten
A38LWitten

S3 8L AMK
Bj. 01

17.08.2019 17:28 Uhr

die sollten das Öl wieder raus hauen auf ihre kosten, filter alles neu machen und gefälligst das 10w40 rein. Nicht nach dem Motto jetzt ist es drin das verklickern wir jetzt dem Kunden.Am Axxxx, Vom Longlife würde ich eh weg gehen sondern alle 10-15000 raus damit und frisches rein. der Motor wird es dir danken

VCDS vorhanden !!!
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

Pik

S3 8P BHZ
Bj. 2007

17.08.2019 20:39 Uhr

Gute Gelegenheit das Öl 1500km zu fahren und dann egal wo auf das Total Quartz 9000 5W-40 Energy zu wechseln.
Schonender kann man seinen Motor von innen nicht reinigen ;)

Mach dir in der Zeit irgendeine Schrauberwerkstatt klar (und die Kosten) und mach da den Wechsel.

Beitrag wurde am 17.08.2019 20:41 Uhr von Pik bearbeitet


retro

A3 8L 1.6
Bj. 1999

18.08.2019 13:17 Uhr

Ja hatte Gestern bei Audi angerufen und gefragt, die meinten ich soll wieder 10W40 drauf machen, also Gestern schnell zu ATU die hatten ne Ausnahme gemacht und mich ohne Termin noch dran genommen. Hab jetzt wieder 10W40 drin.

nomafub

A3 8L AEH
Bj. 04/1997

18.08.2019 14:02 Uhr

Hi allerseits,

bevor sich nun die Herrschaften zu dem Thema Ölsorte wieder einmal die Keule geben, möchte ich dazu beitragen, die Angelegenheit mit etwas Abstand und ohne die Heiligsprechung persönlicher Präferenzen auf die sachliche Ebene zu bringen.

Postings zu subjektiven Eindrücken und praktischen Erfahrungen in allen Ehren, aber schlussendlich bleibt doch die Frage des Thread-Erstellers, ob das relativ niedrigviskose Öl für seinen Motor schädlich sei, bisher ohne wissenschaftlich zuverlässige Antwort.

Auch ich überlegte vor Jahren, welchen Schmierstoff ich angesichts ständigen Kurzstreckenfahrens meinem 1.6er gönnen sollte und bekam in den einschlägigen Foren sehr kontroverse Hinweise und Ratschläge. Um Klarheit zu erlangen, schrieb ich an die Firmen Castrol und Liqui Moly, schilderte mein Problem und bat um eine Stellungnahme.

Die seitenlangen, fachlich höchst detailliert gehaltenen Erläuterungen beider Hersteller waren inhaltlich nahezu kongruent und fassten überzeugend zusammen, dass die Verwendung eines 10W-40-Öls unter normalen Fahrzeugnutzungsbedingungen (gemeint war der Betrieb des Autos über mittlere bis längere Fahrstrecken) absolut ausreichend sei.

Für häufige Kaltstart-Fahrten sowie das Zurücklegen meist recht kurzer Strecken wurde jedoch ausdrücklich empfohlen, auf das niedrigviskose 5W-30-Öl bzw. sogar das 0W-30-Öl zurückzugreifen. Begründet wurde das mit der wesentlich schnelleren und intensiveren Durchölung der Motorteile bei kalter Maschine und dem geringeren Widerstand des dünnerflüssigen Stoffes besonders in der Warmlaufphase.

Aufgeräumt haben die Experten auch mit dem oft kolportierten Vorurteil, niedrigviskoses Öl sei nicht ebenso hitzestabil wie hochviskoses und deshalb neigten mit ihnen betriebene Motoren zu hohem Schmierstoffverbrauch und sogar zum Kollaps. Dies sei, so argumentieren die Fachleute, eine Stammtisch-Legende, denn bei steigender Motortemperatur verhielten sich die genannten Ölsorten im Wesentlichen alle gleich, d.h., sie veränderten ihre Fließfähigkeit bis zum ausgewiesenen Maximalwert, also 40 bei 40er-Ölen oder 30 bei 30er Ölen. Zusätzlich sei die Scherfestigkeit der synthetischen Hochleistungsöle, wie z.B. Castrol Edge 5W-30 oder andere 0W-30-Sorten, sogar höher als bei den eher konventionellen Produkten.

Soviel zu den Ausführungen der Produzenten.

Nun noch etwas Persönliches (absolut subjektiv!):

Ich bin Eigentümer eines 1.6er AEH und seit 2012 ausschließlich mit 0W-30er Markenöl unterwegs (wahrscheinlich tut es ein No-Name-Produkt aber auch).

Meine Erfahrungen sind durchweg positiv: Habe trotz vieler Kurzstreckenfahrten und Kaltstarts nie Probleme mit dem Anlassen und einen sehr passablen Spritverbrauch von knapp 8 Litern im Sommer und ca. 8,5 bis 9 bei strenger Kälte.

Die oft geäußerte Befürchtung, derart dünnflüssiges Öl könne Leckagen begünstigen, bestätigt sich bei mir nicht. Der Motor ist selbst nach gut 22 Jahren absolut trocken. Das Getriebe übrigens auch.

Alsdann: Es lohnt sich aus meiner Sicht durchaus, den guten (leider auch teureren) Schmierstoff zu nehmen; die Kohle kommt über die Kraftstoffersparnis übrigens locker wieder herein (was für mich jedoch nicht der tragende Kaufgrund ist) und man genießt zusätzlich noch den Vorteil schneller Durchölung und damit besten Verschleißschutzes bei Kaltstarts.

Gruß
Norbert

Pik

S3 8P BHZ
Bj. 2007

18.08.2019 22:33 Uhr

Norbet von welchem dAmpfer kommst du denn? :) Hier gibt es sowas seit Urzeiten nicht. Schon alleine, weil die Leute dafür fehlen. ZWEI werden sich schon irgendwie grob einig. Was meist ausreicht. Sehe der Thread zum Öl von Oliver.

Du hast nicht geschrieben was du mit einem anderen Öl als 0W-30 verbraucht hast. Für standing ovations reicht das erstmal also nicht ;)

Das 0W-30 hab ich bisher nicht wegen "Dichtungen" nicht empfohlen. Die meisten kilometerbetagten Motoren (?) haben dann genug Spiel zwischen Kolbenringe und Zylinderwand, daß man schlicht einen starken Ölverbrauch damit hat. Ich freue mich, daß es bei dir nicht so ist.
Ich hab einen BHZ und bei mir war schon bei 50Tkm Ölverbrauch mit dem 5W-30 (!) weniger schön. 2x, 3x im Intervall von Max auf Min. Mit einem 0W-40 war das weg. Heute, mit 282 Tkm auf dem Tacho, sind es ~0.6L auf ~9tkm.

Ja das wäre wirklich schön, wenn Motoren größtenteils nur beim Kaltstart verschleissen würden. Denke dem ist nicht so... Dazu kommt, Youtube ist unser aller Freund ;), daß wenigstens bis -5°C auch mit einem 5W-40 die Durchölung der signifikanten Teile hergestellt ist, noch bevor sich beim Start die Leerlaufdrehzahl nach dem Anmachen stabilisiert.
Wenn man an mehr Kälte im Winter zu leiden hat, gibt es da immernoch 0W-40. Ein Grund für 0W-30 ist nicht erkennbar. Irgendwo hinterm Koma ist weniger Verbrauch, Realität.

Allerdings gibt es Leute die an ihren Autos hängen (oder finanziell stark dran gebunden sind). Denen ist Bauteilschutz wichtiger.
35€ mehr Spritgeld im Jahr ist was anderes, als nach 3 Jahren eine Reparatur von 1900€. Hier reicht es einfach, daß man die Kiste bischen sachte warmfährt. Das ist schon alles.
Es gibt auch Hochleistungsöle in höher als 5W-30 ;)

Bei soviel Kurzstrecke sehe ich nur eins: Viel Spriteintrag im Öl. Prinzipbedingt. Sprit, verdünnt das Öl. Mir ist nicht klar, welche positiven Effekte das auf ein 0W-30 gegenüber einem 0W-40 haben sollte. Wenns wirklich schlecht läuft, ist das 0W-40 nach 15tkm vielleicht nur so "dick" wie 0W-30. ok. Und ein 0W-30 bie gleicher Belastung? Das wird nicht noch weiter dünner? wie dünn darf es denn noch werden?

Die Erfahrungen die meine befreundete Werkstatt mit BMWs Versuchen 0W-20 zu etablieren, sind verheerend. Ich mach das bis 5W-30 noch gerne mit (wenn die Kiste damit kein Öl verbraucht), noch dünneres Pipi lehne ich deswegen aber ab. Weils keinen realen Sinn macht.
Motoröl, ist nicht das Quell eines nenneswerten Spritverbrauchs.

retro

A3 8L 1.6
Bj. 1999

24.08.2019 8:56 Uhr

Ich bekomme noch eine Kriese, jetzt wurde mir grade von ATU bestätigt, das ihr 10W40 was sie mir drauf gemacht haben, überhaupt nicht die VW Freigabe 502 00 hat, aber am Tag wo sie es drauf gemacht hatten hieß es noch das hat es. Könnt ihr mir sagen ob es jetzt für den Motor schädlich ist wenn ich noch 1 Woche so rumfahre bis ich in einer anderen Werkstatt den Termin zum Öl wechsel habe ? Und muss ATU mir das Geld wieder geben wenn sie mir was falsches verkaufen und auch noch eine falsche aussage zu dem Produkt machen ?

Pik

S3 8P BHZ
Bj. 2007

24.08.2019 10:29 Uhr

Das läuft meistens so, wenn man nicht einfach auf mich hört.

retro

A3 8L 1.6
Bj. 1999

24.08.2019 11:06 Uhr


Das läuft meistens so, wenn man nicht einfach auf mich hört.


Danke, nur leider keine Antwort auf meine frage jetzt :)

brandonlee23

A3 AVU
Bj. 11/01

24.08.2019 12:10 Uhr

Das macht den Kohl nicht fett mit der Freigabe!

Ich fahre nur Öl ohne Freigabe und das ist kein Weltuntergang du wirst es nicht merken!

Der 1,6 er 8 Ventiler ist ein solider Motor.. das wichtigste sind Ölwechsel alle 10-15.000 km und genug Öl! ansonsten musst du halt gucken wieviel Öl er braucht bei verschiedenen Viskositäten!

retro

A3 8L 1.6
Bj. 1999

24.08.2019 16:01 Uhr

Ok super dann sollte die eine Woche bis das richtige Öl reinkommt ja nicht schaden.

24.08.2019 20:05 Uhr

Manche kippen auch mit purer Absicht 10w40 in den 1.6er und fahren gut damit.

brandonlee23

A3 AVU
Bj. 11/01

24.08.2019 22:57 Uhr

So ein Quatsch lass das Öl jetzt ein Jahr drin.. völliger blödsinn
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